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Nachdenken über Xherdan Shaqiri

Am Freitag gewann Bayern München 2:1 gegen Wolfsburg. Xherdan Shaqiri wurde in der 62. Minute eingewechselt und verlor gleich die ersten drei Bälle. Man hätte ihn am liebsten wieder rausgenommen. Quo vadis, Xherdan? Vier mögliche Wege.

Auf Linksaussen: Dem Platzhirsch auf Links, Franck Ribéry, macht das Alter zu schaffen, und Mario Götze liegt die Position nicht (warum Guardiola ihn trotzdem dort einsetzt, bleibt eines der vielen Geheimnisse des schwer durchschaubaren Trainers). Shaqiri muss der Spieler werden, der stets auffällt, wenn er von der Bank kommt, und der Ende Saison 15 bis 20 Skorerpunkte gemacht hat. Dann wird er erste W

ahl. Prognose: Wenn nicht dieses Jahr, dann nie.

Als Linksverteidiger: Obwohl Shaqiri lieber stürmt, sahen ihn schon in Basel manche als modernen Linksverteidiger: hinten kräftig und kompromisslos, vorne frech und gedankenschnell. Guardiola sah das anders. Er verschob vor der Saison den Aussenverteidiger David Alaba ins Mittelfeld und kaufte ohne Not den jungen Spanier Juan Bernat für die vakante Verteidiger-Position. Prognose: Kaum Chancen.

Hinter den Spitzen: Der WM-Achtelfinal gegen Argentinien deutete an, dass Shaqiri kein ewiges Talent, sondern ein erwachsener Mann ist. Er spielte umsichtig und klug, war Solist und Dirigent zugleich. Guardiola will die Verletzungsmisere im Mittelfeld offenbar mit dem 17-jährigen Gianluca Gaudino, mit Alaba und mit Sebastian Rode überbrücken. Prognose: Keiner der drei wird überzeugen – und Shaqiri wird doch nicht spielen.

Nach DortmundShaqiri wurde in Basel mitunter für seinen Eigensinn und den Hang zu umständlichen Dribblings kritisiert. Man tat ihm Unrecht. Es war ja gerade das Unvernünftige, das Unberechenbare, das ihn so einzigartig machte, dass man kein Spiel mehr verpassen wollte. Die Unbekümmertheit hat er sich in München abgewöhnt. Genauer: Sie wurde ihm abgewöhnt. Vielleicht sollte er sich einen Verein suchen, in dem man weniger von ihm erwartet, aber ihm zugleich mehr zumutet. Dortmund zum Beispiel. Fazit: Sich in München nicht durchzusetzen, ist kein Zeichen von Schwäche. Keine Konsequenzen daraus zu ziehen, schon.

Shaqiri hat einmal gesagt, Bayern zu verlassen, sei in jedem Fall ein Rückschritt. Das mag sein. Aber nicht umsonst existiert die Weisheit, dass auf einen Schritt zurück meistens zwei nach vorne folgen. Ein Wechsel würde die Einsicht bedingen, es bei Bayern nicht zum Stammspieler geschafft zu haben. Die Frage lautet: Lässt Shaqiris Stolz dies zu?

—Aargauer Zeitung 

SWISS FOOTBALL AWARDS MONTAG, 1. SEPTEMBER 2014
Xherdan Shaqiri nominiert in der Kategorie - Credit Suisse Player of the Year – men
Das VotingGewählt werden kann via www.football.ch vom Freitag, 15. August 2014, bis und mit Montag, 25. August 2014. In allen Voting-Kategorien stehen drei Namen zur Wahl. Nur diese Namen der Vor-Selektion können Stimmen erhalten.
http://www.football.ch/de/SFV/Swiss-Football-Award.aspx

SWISS FOOTBALL AWARDS 
MONTAG, 1. SEPTEMBER 2014

Xherdan Shaqiri nominiert in der Kategorie - Credit Suisse Player of the Year – men

Das Voting
Gewählt werden kann via www.football.ch vom Freitag, 15. August 2014, bis und mit Montag, 25. August 2014. In allen Voting-Kategorien stehen drei Namen zur Wahl. Nur diese Namen der Vor-Selektion können Stimmen erhalten.

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xherdankraftwuerfelshaqiri:

"summer memories" - Xherdan via Instagram *___________________________* ♥♥

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